Neue Modellvorhaben im ExWoSt-Forschungsfeld „Green Urban Labs“

Mit Berlin, Bremen, Cottbus, Hamburg, Jena und Würzburg sind nun sechs weitere Städte in das ExWoSt-Forschungsfeld „Green Urban Labs“ gestartet und erproben in den kommenden drei Jahren innovative Ansätze zur Stärkung des urbanen Grüns. Nachdem bereits Anfang des Jahres sechs Modellvorhaben ihre Zuwendungsbescheide vom Bundesministerium für Bau-Stadt- und Raumforschung bekommen haben, sind nun alle 12 Modellvorhaben des Forschungsfeldes fleißig bei der Arbeit.

In Cottbus wird ein alternatives Pflegekonzept für durch demographischen Wandel und Stadtumbau gekennzeichnete Grünflächen entwickelt, während sich die Stadt Bremen mit der Umwandlung der stadtgrößten Kleingartenanlage in eine qualifizierte Garten-und Parknutzung auseinandersetzt. Hamburg hat sich zum Ziel gesetzt in den kommenden Jahren eine Fassadenbegrünungsstrategie zu erarbeiten und will gleichzeitig die bereits bestehende Hamburger Gründachstrategie weiterentwickeln. In Jena und Würzburg wird an der Ergänzung der bereits bestehenden grünen Infrastruktur gearbeitet: Die Stadt Jena plant die Implementierung sogenannter „Klimakomfortinseln“ in den urbanen Raum, um auf diesem Wege der klimawandelbedingten Erhitzung der Stadt entgegen zu wirken. Würzburg widerum fördert durch koordinierte Einzelmaßnahmen sowie die Einbindung privater Akteure gezielt bestimmte Bereiche des urbanen Grüns in der Innenstadt. Im Berliner Bezirk Wedding geht es um setzt die Nutzungsergänzung eines bestehenden interkulturellen Gemeinschaftsgartens auseinander. Zur Diskussion steht sowohl die Ergänzung um ein Bildungszentrum sowie um eine Sporthalle.

 

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