In vielen schrumpfenden Kommunen wird derzeit über „Erschöpfungsphänomene“ der Demokratie geklagt, angesichts derer die Werkzeuge von Stadtentwicklung und Planung zu versagen scheinen. Es gibt aber auch Regionen, Städte und Gemeinden, in denen Veränderung nicht gedultet sondern als Transformation aktiv gestaltet wird. Spezifische lokale Wissensbestände werden für kreative Experimente in der Stadtentwicklung und für eine Gestaltung des unumgänglichen Wandels fruchtbar gemacht. Ganz unterschiedliche Akteure machen sich lokal auf die Suche nach neuen Optionen. Sie wollen etwas anderes sein als Verwalter des Niedergangs, sie erheben einen Anspruch auf das „gute Leben“ und auf die Gestaltung desselben. Urbanizers hat mit Urban Catalyst Studio und dem Thünen Institut ein diskursives Projektdesign entwickelt, das im Dialog mit den Akteuren Antworten auf die Frage gesucht hat, wie Stadtentwicklung jenseits eines klassischen Wachstumsbegriffs funktionieren kann. Die Analyse von Fallbeispielen und Handlungsfeldern und die Blicke in eine mögliche Zukunft wurden in Form einer Broschüre veröffentlicht.

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Laufzeit: seit Januar 2015
Zielgruppe: Vertreter aus Kommunen, Fachöffentlichkeit, Zivilgesellschaft und Privater Sektor
Projektpartner
: Urban Catalyst Studio, Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.

Unsere Leistungen

  • Forschungskonzept
  • Expertengespräche
  • Vor-Ort-Untersuchungen
  • Veranstaltungskonzeption und -management
  • Publikation