Boys’Day – Der Zukunftstag für Jungs

250.000 Plätze für Jungs gab es seit 2011 beim Boys’Day. Seit heute auch einen bei Urbanizers. Unser Neuntklässler-in-Residence über seinen Tag bei uns:

Ich habe heute meinen Boys’Day hier bei Urbanizers verbracht und gerade mein erstes eigenes In-Design-Plakat gemacht.
Über FridaysForFuture, über die Bewegung, die weltweit schon über zwei Millionen Jugendliche dazu bewegt hat, endlich etwas für das Klima zu tun, das zu machen, woran die Politik so kläglich gescheitert ist. Alles hat natürlich in Stockholm angefangen, vor dem schwedischen Parlament, mit Greta Thunberg, dem Vorbild unserer Generation. Berühmt ist die Bewegung in Katowice, Polen, geworden, wo Greta Thunberg eine Rede gehalten hat. Seitdem gehen die Jugendlichen zu Hunderttausenden auf die Straßen. Alleine in Deutschland an über 200 Orten.
Urbanizers beschäftigt sich mit Stadtentwicklung, also wie man eine Stadt fortschrittlicher, gesünder, grüner machen kann. Hier gibt es auch einen Zusammenhang mit den FridaysForFuture, zum Beispiel machen sie Forschung zur „Energetischen Stadtsanierung“. Und auch dafür wird mit Grafikprogrammen gearbeitet, zum Beispiel wurden heute ein Roll-Up und ein Flyer für eine Veranstaltung gemacht, bei deren Erstellung ich mitgelernt habe. Natürlich gibt es bei Urbanizers noch mehr: Die Mitarbeiter*innen gehen auf Geschäftsreisen, Termine und Veranstaltungen, die sie selbst planen und moderieren. Und sie lesen, schreiben (z. B. Blogbeiträge) und zeichnen Pläne. Trotzdem haben sie sich ziemlich viel Zeit für mich genommen.

Beim Boys’Day sollen Jungs Einblick in Arbeitsbereiche erhalten, in denen viele Frauen beschäftigt sind. Bei Urbanizers arbeiten viele Frauen, aber eigentlich ist egal, welches Geschlecht die Personen haben.

So kann ich für mich sagen, dass der Boys’Day für mich ein voller Erfolg war und ich sehr viel gelernt habe und nun meine Eltern dazu überreden muss, mir sehr viele Programme herunterzuladen, damit ich auch zu Hause so gut weiterarbeiten kann.