Wir kommunizieren Städtebau, Baukultur, Infrastruktur und Planung. Dabei unterscheiden wir zwischen Information, Mitwirkungsangeboten und Motivation zur Eigeninitiative und entwerfen passgenaue Kommunikationsarchitekturen. Wir ermöglichen und organisieren Beteiligung für unterschiedliche Akteure und gehen dabei konstruktiv mit verschiedenen Interessenlagen um. Als Werkzeuge stehen uns dabei zahlreiche Methoden und Formate zur Verfügung, die wir situativ adaptieren und kontinuierlich weiterentwickeln. Ergebnisse bereiten wir visuell und textlich ansprechend auf, so dass für die jeweilige Zielgruppe Verfahren und Prozesse transparent und Entscheidungen nachvollziehbar werden.

Unsere Referenzen aus dem Bereich „Kommunikation & Beteiligung“

Bürgerbeteiligung Barther Straße

In der Berliner Großwohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen ist die landeseigene HOWOGE eine feste Größe als Vermieterin. In der Barther Straße 17-19 plant das Unternehmen die HOWOGE nun ein Bauvorhaben mit ca. 280 Wohneinheiten, das beispielhaft für die moderne, nachhaltige und behutsame Ergänzung dringend benötigten Wohnraums in Großwohnsiedlungen sein kann. Das Bauvorhaben soll sich städtebaulich in die umgebende Siedlungsstruktur integrieren, mit der Nachbarschaft vernetzt sein und einen Mehrwert für diese mitbringen. Die entstehenden Wohnflächen sollen qualitativ so gestaltet werden, dass sie die gesteigerte Nachfrage und auch veränderte Lebensbedingungen und -modelle der Mieter und Mieterinnen berücksichtigen.

 

Die HOWOGE möchte die Nachbarn bzw. Bewohner und Bewohnerinnen des angrenzenden Geschosswohnungsbaus frühzeitig und aktiv in die Entwicklung des Bauvorhabens einbeziehen und hat deswegen Urbanizers auf Basis eines von uns erstellten Kommunikations- und Partizipationskonzeptes mit der Umsetzung eines barrierefreien, transparenten und fairen Beteiligungsprozesses beauftragt, der möglichst viele Zielgruppen einbezieht.

 

 

Auftraggeber: HOWOGE
Laufzeit: seit April 2018
Zielgruppe: Bürgerinnen und Bürger, zivilgesellschaftliche Akteure, Bezirkspolitik, Verwaltung

 

Unsere Leistungen

  • Methodisches Konzept und Zeitplanung
  • Anwohnerflyer und –fragebogen
  • Informationsveranstaltungen und Workshops
  • Auswertung und Aufbereitung des bürgerschaftlichen Inputs
  • Einbringung der Bürgerinteressen in die Planung

Blockentwicklungskonzept Block 120 Reinickendorf

Mit der Erstellung eines Entwicklungskonzepts für den Baublock Provinzstraße/Bürgerstraße (Block 120) möchte der Bezirk Reinickendorf von Berlin Vorbereitungen zur zeitnahen Aufstellung eines Bebauungsplans treffen. Im Zentrum des Blockentwicklungskonzepts stehen die Entwicklung eines landeseigenen Grundstücks und die Ausbildung eines Grünzugs entlang einer S-Bahntrasse. Das Blockkonzept soll dazu beitragen, ein lebendiges und mischgenutztes Quartier zu entwickeln. Die Erstellung des Blockentwicklungskonzepts wird begleitet von einem Beteiligungsprozess der Grundstücks- und Immobilieneigentümer.

Zur Vorbereitung der Konzepterstellung führt Urbanizers in Kooperation mit der BSM eine Bestandsaufnahme sowie die Eigentümerbeteiligung durch. Die Ergebnisse aus Gesprächen sowie die Ergebnisse einer Diskussionsveranstaltung mit den Eigentümern fließen in die Erstellung des Blockentwicklungskonzepts ein. Besondere Schwerpunkte des Konzepts liegen auf der Gestaltung eines verträglichen Nebeneinanders von Wohnen und Gewerbe, der Umsetzung von städtebaulichem Lärmschutz sowie der stadträumlichen Verknüpfung.

Auftraggeber: Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
Laufzeit: seit August 2017
Zielgruppe: Kommune, Eigentümer
Kooperationspartner: BSM mbH

Unsere Leistungen

Bestandsaufnahme

Durchführung und Auswertung von Eigentümergesprächen

Durchführung, Moderation und Auswertung einer Veranstaltung mit Eigentümern

Erstellung Blockentwicklungskonzept

Erste gemeinsame Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte

Berlin gilt immer noch als Mieterstadt, und etwa 20% des Mietwohnungsbestandes werden von den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften verwaltet. Angesichts des steigenden Drucks auf dem Wohnungsmarkt kommt der Mietermitbestimmung eine wichtige Rolle zu. Mieterbeiräte in den einzelnen Quartieren engagieren sich teilweise bereits seit Jahrzehnten für ihre Kieze und Gebäude. Seit 2016 gibt es außerdem in jeder Wohnungsbaugesellschaft einen Mieterrat, der die Interessen der Mieterschaft bei den Unternehmensentscheidungen der Landeseigenen vertritt.

Nach Konflikten um die Wahl der Mieterräte und Unsicherheiten über die Zuständigkeiten setzt die neu gegründete Wohnraumversorgung Berlin – Anstalt öffentlichen Rechts, die das Land Berlin bei der Steuerung der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften unterstützt, auf Austausch und Vernetzung. Ein wesentlicher Baustein: Die erste gemeinsame Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte Anfang November 2017 in Marzahn. Über 150 Teilnehmende diskutierten die Herausforderungen der Partizipation von Mieterinnen und Mietern. Inputs kamen u. a. von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, den WVB-Vorständen Jan Kuhnert und Phillipp Mühlberg sowie dem Vorstand der Wohnbau Gießen Reinhard Thies, der das Mitbestimmungskonzept des von ihm geleiteten Unternehmens präsentierte.

Es wurde deutlich, mit wie viel Wissen und Einsatz die ehrenamtlichen Engagierten das Wohnen bei Berlins Landeseigenen mitgestalten – und wie wichtig weiterer Austausch ist.

 

Auftraggeber: Wohnraumversorgung Berlin Anstalt öffentlichen Rechts

Laufzeit: August 2017- Januar 2018
Zielgruppe: Mieterräte und Mieterbeiräte

Unsere Leistungen

Veranstaltungskonzept

Gesamtmoderation und Moderation von fünf Arbeitsgruppen

Veranstaltungsorganisation

Dokumentation