Wir gestalten Dialoge. In Stadt und Region, bei kleinen Austauschrunden und großen Veranstaltungen setzen wir auf den intensiven Austausch der Beteiligten. Wir moderieren Prozesse, um das fachliche und kreative Potenzial aller Akteure auszuschöpfen. Dabei sorgen wir als Dienstleister für Ergebnissicherung und Verbindlichkeit. Wir kennen und nutzen die Instrumente, mit denen wir Menschen miteinander ins Gespräch bringen und auch komplexe Inhalte anschaulich werden. Bei Konflikten nehmen wir die Bedürfnisse und Interessen der Beteiligten gleichberechtigt auf, schaffen Transparenz und wahren Vertraulichkeit, stoßen Perspektivwechsel an und unterstützen bei der Lösungsfindung.

Unsere Referenzen aus dem Bereich „Moderation & Mediation“

Verkehrsforum Potsdam

Die Landeshauptstadt Potsdam setzt auf nachhaltige Mobilität und auf die Stimme ihrer Bürgerinnen und Bürger: Im neuen Beteiligungsformat „Verkehrsforum Potsdam“ können sie ihre Vorstellungen vom Stadtverkehr aktiv einbringen. In der wachsenden Stadt nimmt auch der Verkehrsdruck stetig zu und stellt Bürgerschaft und Stadtverwaltung gleichermaßen vor Herausforderungen. Stau, Verspätungen, Luft- und Lärmverschmutzung sind an der Tagesordnung. Dennoch sind altbekannte Muster im Verkehrsverhalten nur schwer zu ändern und eine Erweiterung des Verkehrsangebots ist zeit- und kostenaufwändig. In diesem Problemfeld will Urbanizers Potsdamerinnen und Potsdamer dazu anregen alternative Zukunftsbilder zu entwerfen, Anregungen für die Stadt zu liefern und ihr eigenes Verkehrsverhalten zu hinterfragen. Nicht konfliktbehaftete Einzelmaßnahmen stehen im Fokus, sondern die Zukunft des Verkehrs - und damit der Stadt - als solche.

Das erste Verkehrsforum fand im Oktober 2017 zu der Frage „Wie weiter mit dem ÖPNV?“ statt. Im Mittelpunkt stand die Nutzerfreundlichkeit des Öffentlichen Nahverkehrs: die Teilnehmenden haben Maßnahmen gesammelt, die den sogenannten „Modal Split“ zugunsten von Tram, Bahn und Bus beeinflussen können. Die Dokumentation der Veranstaltung gibt es hier.

Das zweite Verkehrsforum fand am 21.April 2018 statt: Unter dem Titel „Aus dem Norden in die Potsdamer Innenstadt“ standen Stadt-Umland-Beziehungen und Pendlerverkehre im Fokus. Es wurden Maßnahmen gesucht, die das nachhaltige Mobilitätsangebot und die Gestaltung der Korridore B2 und B273 im stark wachsenden Potsdamer Norden verbessern.

Das Korridor-Prinzip bestimmte auch das 3. Verkehrsforum: am 21.11.2018 ging es um den Potsdamer Südosten. Öffentlicher Personennahverkehr, Rad- und Fußverkehr sind hier eigentlich beliebt, brauchen aber qualifzierende Maßnahmen, um der zunehmenden Zahl an Nutzer*innen und Pendler*innen gewachsen zu sein. Den motorisierten Individualverkehr möchte eigentlich niemand in der inneren Stadt haben. Ein Grund mehr für die Berücksichtigung zahlreichender Anregungen aus den Verkehrsforen im Nahverkehrsplan, dessen aktueller Bearbeitungsstand durch das zuständige Büro bei der Veranstaltung ebenfalls vorgestellt wurde.

Gemeinsam mit einem fachlich-wissenschaftlichen Begleitkreis haben wir das Veranstaltungskonzept entwickelt, das Entscheidungsspielräume für die Stadt und Bürgerinnen und Bürger im Sinne einer nachhaltigen Verkehrsentwicklung aufzeigt.

Auftraggeber: Landeshauptstadt Potsdam
Laufzeit: seit März 2017
Zielgruppe: Kommune, Zivilgesellschaft, Bürgerinnen und Bürger

Unsere Leistungen

  • Konzeptionierung
  • Organisation
  • Durchführung und Moderation
  • Dokumentation

Blockentwicklungskonzept Block 120 Reinickendorf

Mit dem Entwicklungskonzept für den Baublock Provinzstraße/Bürgerstraße (Block 120) möchte der Bezirk Reinickendorf von Berlin Vorbereitungen zur zeitnahen Aufstellung eines Bebauungsplans treffen. Im Zentrum des Blockentwicklungskonzepts stehen die Entwicklung eines landeseigenen Grundstücks und die Ausbildung eines Grünzugs entlang einer S-Bahntrasse. Das Blockkonzept soll dazu beitragen, ein lebendiges und mischgenutztes Quartier zu entwickeln. Die Erstellung des Blockentwicklungskonzepts wurde von einem Beteiligungsprozess der Grundstücks- und Immobilieneigentümer*innen begleitet.

Zur Vorbereitung der Konzepterstellung führte Urbanizers in Kooperation mit der BSM Berlin eine Bestandsaufnahme sowie die Eigentümer*innenbeteiligung durch. Die Ergebnisse aus den Gesprächen sowie die Ergebnisse einer Diskussionsveranstaltung mit den Eigentümer*innen floßen in die Erstellung des Blockentwicklungskonzepts ein. Besondere Schwerpunkte des Konzepts liegen auf der Gestaltung eines verträglichen Nebeneinanders von Wohnen und Gewerbe, der Umsetzung von städtebaulichem Lärmschutz sowie der stadträumlichen Verknüpfung.

Auftraggeber: Bezirksamt Reinickendorf von Berlin
Laufzeit: August 2017 bis März 2018
Zielgruppe: Kommune, Eigentümer*innen
Kooperationspartner: BSM Berlin mbH

Unsere Leistungen

Bestandsaufnahme

Durchführung und Auswertung von Eigentümergesprächen

Durchführung, Moderation und Auswertung einer Veranstaltung mit Eigentümer*innen

Erstellung Blockentwicklungskonzept

1. und 2. Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte

Berlin gilt immer noch als Mieterstadt und etwa 20 % des Mietwohnungsbestandes werden von den sechs landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften verwaltet. Angesichts des steigenden Drucks auf dem Wohnungsmarkt kommt der Mietermitbestimmung eine wichtige Rolle zu. Mieterbeiräte in den einzelnen Quartieren engagieren sich teilweise bereits seit Jahrzehnten für ihre Kieze und Gebäude. Seit 2016 gibt es außerdem in jeder Wohnungsbaugesellschaft einen Mieterrat, der die Interessen der Mieterschaft bei den Unternehmensentscheidungen der Landeseigenen vertritt.

Nach Konflikten um die Wahl der Mieterräte und Unsicherheiten über die Zuständigkeiten setzt die neu gegründete Wohnraumversorgung Berlin – Anstalt öffentlichen Rechts (WVB), die das Land Berlin bei der Steuerung der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaften unterstützt, auf Austausch und Vernetzung. Ein wesentlicher Baustein dazu war die erste gemeinsame Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte Anfang November 2017 in Marzahn. Über 150 Teilnehmer*innen diskutierten die Herausforderungen der Partizipation von Mieter*innen. Inputs kamen u. a. von Senatsbaudirektorin Regula Lüscher, den WVB-Vorständen Jan Kuhnert und Phillipp Mühlberg sowie dem Vorstand der Wohnbau Gießen Reinhard Thies, der das Mitbestimmungskonzept des von ihm geleiteten Unternehmens präsentierte.

Nach der erfolgreichen ersten Konferenz 2017 schloss sich ein Jahr später im Oktober 2018 die zweite gemeinsame Konferenz der Mieterräte und Mieterbeiräte unter dem Motto „Partizipation stärken“ an: Dieses Jahr sprach Senatorin Katrin Lompscher am 11. Oktober im IG-Metall-Haus den Ehrenamtlichen ihren Dank für deren Arbeit für die Mieterschaft aus. Die zweite Konferenz behandelte in vier Arbeitsgruppen unterschiedliche Schwerpunktthemen, von den Arbeitsbedingungen der Mieterräte, den neuen Leitlinien über die Zusammenarbeit hin zu den Ergebnissen einer Studie, welche sich mit Sanierungsstrategien befasste. Inputs kamen von Dr. Maximilian Vollmer und Jan Kuhnert.

Beide Konferenzen stießen bei den Teilnehmer*innen auf positive Resonanz: Es wurde deutlich, mit wie viel Wissen und Einsatz die ehrenamtlich Engagierten das Wohnen bei Berlins Landeseigenen mitgestalten – und wie wichtig ein weiterer Austausch ist.

Auftraggeber: Wohnraumversorgung Berlin Anstalt öffentlichen Rechts

Laufzeit: August 2017 - Januar 2018, September 2018 - November 2018
Zielgruppe: Mieterräte und Mieterbeiräte

Unsere Leistungen

  • Veranstaltungskonzept
  • Gesamtmoderation und Moderation der Arbeitsgruppen
  • Veranstaltungsorganisation
  • Dokumentation