Wir gestalten Dialoge. In Stadt und Region, bei kleinen Austauschrunden und großen Veranstaltungen setzen wir auf den intensiven Austausch der Beteiligten. Wir moderieren Prozesse, um das fachliche und kreative Potenzial aller Akteure auszuschöpfen. Dabei sorgen wir als Dienstleister für Ergebnissicherung und Verbindlichkeit. Wir kennen und nutzen die Instrumente, mit denen wir Menschen miteinander ins Gespräch bringen und auch komplexe Inhalte anschaulich werden. Bei Konflikten nehmen wir die Bedürfnisse und Interessen der Beteiligten gleichberechtigt auf, schaffen Transparenz und wahren Vertraulichkeit, stoßen Perspektivwechsel an und unterstützen bei der Lösungsfindung.

Unsere Referenzen aus dem Bereich „Moderation & Mediation“

Standortkonferenz zur Entwicklung des ehemaligen MfS-Areals

Un-Ort oder Potenzialgebiet? Im sogenannten MfS-Block in Lichtenberg, der früheren Zentrale des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS), treffen deutsche Zeitgeschichte und deren Aufarbeitung einerseits auf aktuelle städtische Nutzungsansprüche und -bedarfe andererseits. Der Bezirk hat das Areal als besonderen Entwicklungsschwerpunkt innerhalb des Stadtumbau- und Sanierungsgebiets Frankfurter Allee Nord ausgewiesen, aber aufgrund der komplizierten Eigentümer*innenstruktur und der fehlenden Einigung auf ein Gesamtkonzept für die Entwicklung gibt es Funktionsverluste, Leerstand, Sanierungsrückstau und zunehmenden Verfall. Das soll nun anders werden: Mit der Einladung aller öffentlichen Stakeholder zu einer gemeinsamen Standortkonferenz setzte Stadtentwicklungssenatorin Katrin Lompscher ein deutliches Zeichen für eine abgestimmte Entwicklung. Urbanizers war für Konzept, Durchführung und Moderation der Veranstaltung zuständig. Eine von der STATTBAU als Gebietsbeauftragte entwickelte Ausstellung zur Geschichte und Gegenwart des Areals sowie ein kurzer Rundgang über das Gelände sorgten für die inhaltliche Einstimmung der Beteiligten. In der anschließenden Diskussion wurde bekräftigt, dass das vom Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR (BStU), Roland Jahn, vorgestellte Leitbild eines Erinnerungsorts für die Diktatur der DDR und eines lebendigen „Lernortes für Demokratie“ eine gute Perspektive für das Areal aufzeigt. Eine Archiv- und Erinnerungsnutzung alleine kann die Gesamtnutzfläche von 175.000 qm nicht füllen. Welche Kultur- und Bildungseinrichtungen hier einen Platz finden können und welche Rolle gewerbliche Nutzungen spielen können, soll in den nächsten Arbeitsschritten ab Anfang 2018 geklärt werden.

Auftraggeber: Bezirksamt Lichtenberg, Berlin
Laufzeit: seit Juni 2017
Zielgruppe: Stakeholder von Bund, Senat und Bezirk
Projektpartner: STATTBAU Stadtentwicklungsgesellschaft mbH

Unsere Leistungen

  • Konzeptionierung
  • Organisation
  • Durchführung und Moderation
  • Dokumentation
CC/ Gabriele Heinzel

Wohnungsneubauprojekt Freiham

Freiham soll ein neuer Stadtteil der wachsenden Stadt München werden. 20.000 Menschen sollen hier eines Tages leben. Aber es geht nicht nur um Wohnraum allein, nicht die Anzahl der gebauten Wohnheinheiten ist entscheidend. Der neue Stadtteil soll sich an den Zielen einer integrierten, nachhaltigen und inklusiven Stadtentwicklung messen lassen. Gelingt es, München ein Stück weiterzubauen und urbane Qualitäten herzustellen? Um den hohen Ansprüchen dieser Stadterweiterung gerecht zu werden, wird der Umsetzungsprozess durch Dialogmodule begleitet. Kommunikation mit lokalen Akteur*innen aus Verwaltung, Poilitik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft wird groß geschrieben. Urbanizers hat die Konzeption, Organisation und Moderation des ersten Fachkongresses übernommen und damit den Auftakt für den breit angelegten Kommunikationsprozess gestaltet. Begleitet wurde der Fachkongress von einem Erfahrungsaustausch mit Vertreter*innen aus vier Kommunen, die ebenfalls neue Stadtteile entwickeln. Auch dieses Dialogformat wurde von Urbanizers konzipiert und moderiert.

Auftraggeber: Landeshauptstadt München
Laufzeit: August 2013 bis Oktober 2014
Zielgruppe: Kommunalpolitik, Verwaltung, Fachöffentlichkeit, Wohnungswirtschaft

Unsere Leistungen

  • Konzept, Umsetzung, Moderation einer Großveranstaltung
  • Erfahrungsaustausch mit Partnerprojekten
  • Publikation

Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung von Friedhofsflächen

Immer weniger Friedhofsflächen werden für Bestattungen genutzt. Doch ihre Umnutzung ist ein sensibles Thema. Deswegen war das Integrierte Friedhofsentwicklungskonzept (IFEK) der STATTBAU GmbH für den Evangelischen Friedhofsverband mehrfach Gegenstand der öffentlichen Diskussion. Dabei ging es um interreligiöse Dialoge ebenso wie darum, was hier wie gebaut werden könnte. Spaziergänge dienten der Information über den historischen Bestand und die Ideen für behutsame Anpassungen. Bei Werkstattveranstaltungen gab es vertiefende Informationen und die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen. Die Beteiligungsbausteine sind für den Friehofsverband und die Bezirksverwaltung eine gute Grundlage für die Umsetzungschritte des IFEK.

Auftraggeber: Evangelischer Friedhofsverband Berlin Stattmitte (EVFBS)
Laufzeit: November 2015 bis April 2016
Zielgruppe: Bürger*innen, Vereine, Nachbarschaftseinrichtungen, Stadtgesellschaft

Unsere Leistungen

  • Konzept und Realisierung mehrstufiger Beteiligungsbausteine
  • Planung und Begleitung von Ortsbegehungen
  • Organisation und Moderation von Informationsveranstaltungen
  • Öffentlichkeitsarbeit
  •  Erstellung der Dokumentation