Wir erarbeiten Konzepte und Gutachten zu zahlreichen Aufgaben der Stadt- und Regionalentwicklung. Bei der Standortentwicklung, der Erstellung von Leitbildern und -linien oder der Erarbeitung von Expertisen orientieren wir uns an den Begabungen der Orte ebenso wie an aktuellen Herausforderungen und eröffnen Blicke in die mögliche Zukunft. Aufbauend auf fundierten Recherchen und anknüpfend an die lokalen Ressourcen unterstützen wir unsere Auftraggeber bei der Entscheidungsfindung. Eine Strategie zu entwickeln bedeutet für uns, Wege zum Ziel zu weisen und flexibel und passgenau auf aktuelle Anforderungen zu reagieren. Dabei haben wir immer auch die qualitätsvolle Umsetzbarkeit im Blick.

Unsere Referenzen aus dem Bereich „Strategie & Konzept“

Ein Leitbild für Köln-Kreuzfeld

Die Entwicklung der für den neuen Stadtteil Kreuzfeld vorgesehenen Flächen wird in Köln seit Jahrzehnten kontrovers diskutiert. Der äußerst dynamische Wohnungsmarkt erzwingt nun die beschleunigte Suche nach Antworten auf die bisher offen gebliebenen Fragen. Zugleich haben sich die Ausgangsvoraussetzungen in den Nachbarstadtteilen so verändert, dass eine synergetische Verzahnung des neuen Stadtteils mit dem benachbarten Blumenberg realisierbar erscheint.

Urbanizers gestaltet und organisiert den Leitbildprozess für den neuen Stadtteil. Dabei wird neben einer intensiven Aufarbeitung des bisherigen Planungsprozesses unter Einbezug fachlicher und lokaler Expert*innen evaluiert, welche Entwicklungsziele dem zukünftigten Stadtteil zugrunde liegen müssen.

Am Ende des Prozesses steht dabei die Entwicklung einer Zielvorstellung, die eine belastbare und umsetzbare Grundlage für die Erarbeitung eines städtebaulichen Konzepts, dessen Vertiefung und die bauleitplanerische Umsetzung bildet.
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Auftraggeber: Stadt Köln, Amt für Stadtentwicklung und Statistik
Laufzeit: seit Januar 2019
Zielgruppe: Akteur*innen und Expert*innen aus Verwaltung, Kommunalpolitik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft

Unsere Leistungen

  • Konzeption und Steuerung des Leitbildprozesses für Kreuzfeld
  • Analyse und Aufarbeitung der bestehenden planerischen Grundlangen Kreuzfelds
  • Konzeption und Durchführung von vier thematischen Expert*innenworkshop
  • Konzeption und Durchführung einer öffentlichen Veranstaltung zur Vorstellung und Diskussion der Prozessergebnisse
  • Eine Charta für das Berliner Stadtgrün

    Berlin ist eine grüne Stadt – und das soll auch in Zeiten von Wachstum und Klimawandel so bleiben. Daher hat der Berliner Senat am 28.08.2018 beschlossen, eine Charta für das Berliner Stadtgrün zu entwickeln. Sie dient der Selbstverpflichtung des Landes Berlin und der gesamten Stadtgesellschaft zu einem achtsamen Umgang mit ihrem Grün. Kernanliegen sind dabei die Bestandssicherung, die Weiterentwicklung sowie nachhaltige Pflege von Stadtgrün.

    Urbanizers und bgmr Landschaftsarchiktekten sind damit beauftragt, die Charta im Dialog mit der Stadtgesellschaft zu entwickeln. Im Oktober 2018 startete der Prozess in dem wir gemeinsam mit der Berliner Verwaltung, Interessensverbänden, urbanen Initiativen sowie interessierten Bürgerinnen und Bürgern über Stadtgrün diskutieren und es für die Zukunft sichern und qualifizieren wollen. Bis zum 23.11.2018 konnte an der Entwicklung der Charta auf dem landeseigenen Beteiligungsportal mein.berlin mitgearbeitet werden.

    Bereits Ende August 2018 startete die Kampagne #meingruenesberlin für mehr Aufmerksamkeit für das Berliner Stadtgrün. Weitere Informationen unter meingruenes.berlin.de

     

    Laufzeit: seit Mai 2018
    Auftraggeber: Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz
    Kooperationspartner:  bgmr Landschaftsarchitekten
    Zielgruppe: Politik, Verwaltung, Interessensverbände, Initiativen, Bürgerinnen und Bürger

     

    Unsere Leistungen

    • Analyse des Berliner Stadtgrün
    • Konzeption einer Charta für das Berliner Stadtgrün
    • Konzeption und Durchführung des Charta-Prozesses und der Beteiligung der Stadtgesellschaft
    • Umsetzung einer Charta für das Berliner Stadtgrün

    Bürgerbeteiligung Barther Straße

    In der Berliner Großwohnsiedlung Neu-Hohenschönhausen ist die landeseigene Wohnungsbaugesellschaft HOWOGE eine feste Größe als Vermieterin. In der Barther Straße plant das Unternehmen eine Nachverdichtung mit ca. 225 Wohneinheiten, die beispielhaft für eine moderne, nachhaltige und behutsame Ergänzung dringend benötigten Wohnraums in Großwohnsiedlungen sein kann. Das Bauvorhaben soll sich städtebaulich in die umgebende Siedlungsstruktur integrieren, mit der Nachbarschaft vernetzt sein und einen Mehrwert für diese mitbringen. Die entstehenden Wohnflächen sollen qualitativ so gestaltet werden, dass sie die gesteigerte Nachfrage und auch veränderte Lebensbedingungen und -modelle der Mieter und Mieterinnen berücksichtigen.

    Da sich die HOWOGE zum Ziel gesetzt hat, die Nachbarn bzw. Bewohner und Bewohnerinnen des angrenzenden Geschosswohnungsbaus frühzeitig und aktiv in die Entwicklung des Bauvorhabens einbeziehen wurde Urbanizers auf Basis eines von uns erstellten Kommunikations- und Partizipationskonzeptes mit der Umsetzung eines barrierefreien, transparenten und fairen Beteiligungsprozesses beauftragt, der möglichst viele Zielgruppen einbezieht. Das Herzstück des Konzepts bildete ein Planungsbeirat aus Politik, Verwaltung, Bauherrenvertretern, Anwohnern und Nachbarn, in dem städtebauliche und freiraumplanerische Eckpunkte verhandelt wurden. Im Ergebnis erklärte sich die HOWOGE bereit, die städtebauliche Dichte zu reduzieren. Urbanizers wird nunmehr in der Begleitung des Generalplaner-Verfahrens darauf achten, dass der Konsens aus dem Planungsbeirat auch zur Umsetzung gelangt.

    Die Ergebnisse der verschiedenen Beteiligungsbausteine sind auf der Projektseite der HOWOGE veröffentlicht.

     

    Auftraggeber: HOWOGE mbH
    Laufzeit: seit April 2018
    Zielgruppe: Bürgerinnen und Bürger, zivilgesellschaftliche Akteure, Bezirkspolitik, Verwaltung

     

    Unsere Leistungen

    • Methodisches Konzept und Zeitplanung
    • Anwohnerflyer und –fragebogen
    • Informationsveranstaltungen und Workshops
    • Auswertung und Aufbereitung des bürgerschaftlichen Inputs
    • Einbringung der Bürgerinteressen in die Planung