Wir erarbeiten Konzepte und Gutachten zu zahlreichen Aufgaben der Stadt- und Regionalentwicklung. Bei der Standortentwicklung, der Erstellung von Leitbildern und -linien oder der Erarbeitung von Expertisen orientieren wir uns an den Begabungen der Orte ebenso wie an aktuellen Herausforderungen und eröffnen Blicke in die mögliche Zukunft. Aufbauend auf fundierten Recherchen und anknüpfend an die lokalen Ressourcen unterstützen wir unsere Auftraggeber bei der Entscheidungsfindung. Eine Strategie zu entwickeln bedeutet für uns, Wege zum Ziel zu weisen und flexibel und passgenau auf aktuelle Anforderungen zu reagieren. Dabei haben wir immer auch die qualitätsvolle Umsetzbarkeit im Blick.

Unsere Referenzen aus dem Bereich „Strategie & Konzept“

Weißbuchprozess „Grün in der Stadt“, ExWoSt Forschungsfeld

Stadtgrün ist ein Qualitätsmerkmal für hohe Lebensqualität unserer Städte. Doch wie sichert und qualifiziert man das "Grün in der Stadt"? Zunächst mit einem Grünbuch- dann mit einem Weißbuchprozess hat der Bund 2014 unter Leitung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) einen integrierten, breit angelegten Dialog angestoßen, um über Bedeutung und Stellenwert von "Grün in der Stadt" zu diskutieren.

Aktuell ist im März 2018 das Weißbuch „Stadtgrün“ unter dem Titel „White Paper: Green Spaces in the City“  als Onlinepublikation in englischer Sprache erschienen. Erarbeitet wurde das Weißbuch seit 2015 gemeinsam mit Behörden, Länder- und Verbandsvertretern, Unternehmen, Planenden und der Zivilgesellschaft. Rahmenbedingungen und Handlungsansätze für die Entwicklung des urbanen Grüns wurden dabei systematisch herausgearbeitet. Im schließlich 2017 veröffentlichten Weißbuch „Stadtgrün“ definiert der Bund Handlungsfelder und formuliert Maßnahmen, die es in den kommenden Jahren umzusetzen gilt. Als einziges Thema bundesdeutscher Grünentwicklung hat es das Weißbuch dadurch bis in den Koalitionsvertrag geschafft.

Urbanizers hat zusammen mit plan zwei, Hannover und weiteren Partnern BMUB und BBSR bei der Konzeption, Organisation und Umsetzung zentraler fachlich-inhaltlicher und kommunikativer Bausteine unterstützt. Dazu zählen das Weißbuch "Stadtgrün" (in deutscher und englischer Sprache) der 2. Bundeskongress "Grün in der Stadt" am 8. und 9. Mai in Essen mit knapp 500 Teilnehmenden, der Studierendenwettbewerb "Grün auf engem Raum" sowie Forschungsworkshops, Länder- und Verbändegespräche und die Durchführung einer bundesweiten Onlinebeteiligung im Rahmen der Weißbuchentwicklung.

 

Laufzeit: seit Dezember 2015
Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt-, und Raumforschung (BBSR)
Zielgruppe: Vertreter aus Ländern, Kommunen, Fachöffentlichkeit, Zivilgesellschaft
Kooperationspartner: plan zwei, Hannover
Nachauftragnehmer: bgmr landschaftsarchitekten, Institut für Stadtgrün, dagmar brendecke, greenstorming, zebralog

Unsere Leistungen

Inhaltliche fachliche und organisatorische Begleitung des Weißbuchprozesses

Erstentwurf und Umsetzung des Weißbuches

Einbindung von Forschungsergebnissen in den Weißbuchprozess

Inhaltliche und organisatorische Vorbereitung und Durchführung des 2. Bundeskongress "Grün in der Stadt" in Essen

Organisation und Durchführung eines Studierendenwettbewerbs

Kurzfilme

Beteiligung der Öffentlichkeit

Brainstorming Plakat
grüner Hinterhof

„Green Urban Labs“, Experimenteller Wohnungs- und Städtebau

Innovative Ansätze urbaner Grünentwicklung konzipieren und testen: Das ist das Ziel des im Rahmen des Experimentellen Wohnungs- und Städtebaus (ExWoSt) initiierten Forschungsfeldes „Green Urban Labs“.

Modellvorhaben in zwölf Kommunen erproben wie die Begriffe „grüne Infrastruktur“, „Multicodierung“ und „Umweltgerechtigkeit“ in die Praxis übersetzt werden können. Sie befassen sich mit so unterschiedlichen Themen wie der Anlage von Dach- und Fassadenbegrünung, der Verdichtung der grünen Infrastruktur in Innenstädten oder Industriegebieten, der Umnutzung von Sportflächen und Kleingartenanlagen, der stadtweiten Sicherung von Grünflächen oder der Entwicklung neuer Pflege- und Betreiberkonzepte. Kurz: Sie befassen sich mit Möglichkeiten der Qualifizierung urbanen Grüns. Die enge Kooperation unterschiedlicher Verwaltungsbereiche sowie mit Zivilgesellschaft und Wirtschaft spielt dabei eine zentrale Rolle.

Urbanizers ist in Kooperation mit gruppe F mit der Forschungsassistenz beauftragt. Dies beinhaltet die Begleitung und Auswertung der Modellvorhaben, das Durchführen von Bereisungen und Workshops sowie die Öffentlichkeitsarbeit.

Einmal jährlich treffen sich die Modellvorhaben zu einem von der Forschungsassistenz organisierten Erfahrungsaustausch. So auch im April 2018: zum Thema „Kooperation in unterschiedlichen Akteursnetzwerken“ wurden der aktuelle Projektstand, entstandene Probleme und innovative Lösungen diskutiert. Der zweitägige Workshop findet beim Modellvorhaben „Urban Agenda_Green City“ in Ludwigsburg statt.

Erste Erkenntnisse aus dem Projekt wurden jetzt im ersten Infobrief veröffentlicht.

 

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Laufzeit: seit September 2016
Zielgruppe: Vertreter aus Kommunen, Fachöffentlichkeit, Zivilgesellschaft
Projektpartner: gruppe F Landschaftsarchitekten

Unsere Leistungen

  • Vorbereitung, Durchführung, Auswertung und Auswahl des Projektaufrufs
  • Fachliche Begleitung von Modellvorhaben
  • Organisation und fachliche Durchführung von Erfahrungswerkstätten und Fachveranstaltungen
  • Wissenschaftliche Publikation
  • Internationale Workshops
  • Öffentlichkeitsarbeit
Wegweiser
Grünbrache vor Streetart

Innenentwicklung in kleineren Städten und Gemeinden

Innenentwicklung hat Vorrang vor Außenentwicklung – diesem Grundsatz mag wohl kaum einer widersprechen. Schließlich ist Innenentwicklung ein zentraler Ansatzpunkt für nachhaltige Städte. Aber die Praxis sieht vielerorts immer noch anders aus – nicht nur aber auch in kleineren Städten und Gemeinden.
In einem Forschungsprojekt geht Urbanizers in Kooperation mit der TU Kaiserlautern der Frage nach, mit welchen Strategien die Innenentwicklung in schrumpfenden und sich stabilisierenden Kleinstädten gezielt gestärkt werden kann, um diese als lebendige und nutzungsgemischte Wohn- und Versorgungsstandorte zu erhalten.
Dabei gehen wir von einer Eigenlogik der Kleinstadt aus. Gerade unter der Zielstellung „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ ist das spezifisch Kleinstädtische ernst zu nehmen und Innenentwicklung an endogene Potenziale der Kleinstadt anzuknüpfen.
Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen in einer Arbeitshilfe aufbereitet werden, die kommunalen Praktikern vielfältige Anregungen und Hilfestellung dabei gibt, „ihre“ Strategie der Innenentwicklung zu formulieren und umzusetzen.

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB)

Kooperationspartner: Technische Universität Kaiserslautern, Fachgebiet Stadtumbau und Ortserneuerung

Laufzeit: seit Januar 2018

Zielgruppe: Kommunen, Fachöffentlichkeit

Unsere Leistungen
Bestandsaufnahme
Fallstudienanalyse und diskursive Ortsbegehungen
Expertenworkshop
Ergebnistransfer: Arbeitshilfe