Wir erarbeiten Konzepte und Gutachten zu zahlreichen Aufgaben der Stadt- und Regionalentwicklung. Bei der Standortentwicklung, der Erstellung von Leitbildern und -linien oder der Erarbeitung von Expertisen orientieren wir uns an den Begabungen der Orte ebenso wie an aktuellen Herausforderungen und eröffnen Blicke in die mögliche Zukunft. Aufbauend auf fundierten Recherchen und anknüpfend an die lokalen Ressourcen unterstützen wir unsere Auftraggeber bei der Entscheidungsfindung. Eine Strategie zu entwickeln bedeutet für uns, Wege zum Ziel zu weisen und flexibel und passgenau auf aktuelle Anforderungen zu reagieren. Dabei haben wir immer auch die qualitätsvolle Umsetzbarkeit im Blick.

Unsere Referenzen aus dem Bereich „Strategie & Konzept“

Kreativ aus der Krise

In vielen schrumpfenden Kommunen wird derzeit über „Erschöpfungsphänomene“ der Demokratie geklagt, angesichts derer die Werkzeuge von Stadtentwicklung und Planung zu versagen scheinen. Es gibt aber auch Regionen, Städte und Gemeinden, in denen Veränderung nicht geduldet, sondern als Transformation aktiv gestaltet wird. Spezifische lokale Wissensbestände werden für kreative Experimente in der Stadtentwicklung und für eine Gestaltung des unumgänglichen Wandels fruchtbar gemacht. Ganz unterschiedliche Akteur*innen machen sich lokal auf die Suche nach neuen Optionen. Sie wollen etwas anderes sein als „Verwalter des Niedergangs“, sie erheben einen Anspruch auf das „gute Leben“ und auf die Gestaltung desselben. Urbanizers hat mit Urban Catalyst Studio und dem Thünen Institut ein diskursives Projektdesign entwickelt, das im Dialog mit den Akteur*innen Antworten auf die Frage gesucht hat, wie Stadtentwicklung jenseits eines klassischen Wachstumsbegriffs funktionieren kann. Die Analyse von Fallbeispielen und Handlungsfeldern und die Blicke in eine mögliche Zukunft wurden in Form einer Broschüre veröffentlicht.

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)
Laufzeit:  November 2015 - Juni 2017
Zielgruppe: Vertreter*innen aus Kommunen, Fachöffentlichkeit, Zivilgesellschaft und Privater Sektor
Projektpartner
: Urban Catalyst Studio, Thünen-Institut für Regionalentwicklung e.V.

Unsere Leistungen

  • Forschungskonzept
  • Expertengespräche
  • Vor-Ort-Untersuchungen
  • Veranstaltungskonzeption und -management
  • Publikation

Kommunikations- und Partizipationskonzept Elisabeth-Aue

Das Wohnungsneubauprojekt auf der Elisabeth-Aue in Berlin-Pankow galt als eines der größten städtebaulichen Projekte Berlins. Vor dem Hintergrund des angespannten Wohnungs­marktes in der Bundeshauptstadt sollten hier bis zu 5000 neue Wohnungen entstehen. Die eigens dafür gegründete Entwicklungs­gesellschaft setzte sich zum Ziel, ein städtebauliches Projekt zu realisieren, das internationale Standards setzt. Urbanizers und STATTBAU GmbH entwickelten dazu ein umfassendes Kommunikations- und Partizipations­konzept.

Auftraggeber: Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt Berlin
Laufzeit: April 2016 bis August 2016
Zielgruppe: Senats- und Bezirksverwaltung, Projektgesellschaft, Bauherren
In Zusammenarbeit mit: STATTBAU Standentwicklungsgesellschaft mbH

Unsere Leistungen

  • Erstellung des Konzepts
  • Zielgruppenanalyse
  • Risikoanalyse für Planungs- und Umsetzungs- und Bauprozess
  • Erstellung eines 52-teiligen, flexiblen Maßnahmenkatalogs
  • Organisation und Durchführung von Konzeptworkshops
Workshopsituation an einem Tisch
Grüne Wiese und blauer Himmel

Städtebauliches Entwicklungsverfahren Zähringen Nord

Das anhaltende Bevölkerungswachstum sorgt dafür, dass die Stadt Freiburg mit Hochdruck nach Potenzialflächen für neuen Wohnungsbau sucht. Eine davon wurde in Zähringen Nord gefunden. Vier Planungsbüros erarbeiteten in einem kooperativen Verfahren ein städtebauliches Gesamtkonzept für den schwierigen Standort zwischen Gewerbeflächen, Kleingärten und Bahnlinie. Urbanizers gestaltete und organisierte den Prozess; von der Aufgabenstellung über die Werkstatt mit den Büros bis hin zur Erörterung der Entwürfe mit einer Bewertungskommission. An ausgewählten Punkten kamen auch die unterschiedlichen Akteursgruppen rund um das Planungsgebiet zu Wort: Die Standpunkte von Eigentümer*innen und Gewerbetreibenden sollen ebenso bedacht werden wie die Bedürfnisse großer und kleiner Bürger*innen. Der Entwurf vom Büro Teleinternetcafe aus Berlin in Zusammenarbeit mit TREIBHAUS Landschaftsarchitektur (Hamburg) und PGV-ALRUTZ Verkehrsplanung (Hannover) hat nicht nur die Bürger*innen überzeugt. Auch die Bewertungskommission hat der Stadt Freiburg empfohlen, mit diesem Entwurf als Grundlage die Planungen für Zähringen Nord fortzusetzen.

Auftraggeber: Projektgruppe neue Wohnbauflächen (ProWo), Stadt Freiburg i. Br.
Laufzeit: Oktober 2016- Dezember 2017
Zielgruppe: Kommune, Planungsbüros, Eigentümer, Zivilgesellschaft, Bürger*innen
Unterstützung durch: Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung mbH (BSM Berlin)

Unsere Leistungen

  • Konzeptionierung des Verfahrens
  • Formulierung der Planungsaufgabe
  • Mehrtägige Werkstatt mit verschiedenen Planungsbüros
  • Vorprüfung der Entwurfsarbeiten
  • Vorbereitung und Begleitung der Jurysitzung
  • Bürgerbeteiligung
Freie Fläche in Zähringen Nord