Was macht eine Stadt aus? Wer lebt in der Stadt? Was sind verschiedene Interessen und Bedürfnisse? Welche Auswirkungen kann Digitalisierung auf Stadt haben und was bedeutet Nachhaltigkeit für den öffentlichen Raum, für Mobilität und die Ressourcenströme in der Stadt? Das waren die Ausgangsfragen, mit denen im Mai 2019 mehrere Schulklassen in die „Berlin City Labs“ starteten. Angeleitet von Teams aus Künstler*innen, Architekt*innen und Stadtplaner*innen entwickelten sie verschiedene Zukunftsvisionen für die Stadt von morgen. Im Urbanizers-Lab ging es um Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Soziale Stadt.

Die „Berlin City Labs“ waren Teil der Aktionswoche „Parkaue City. Die klügere Stadt“, die vom Theater an der Parkaue in Kooperation mit der Senatsverwaltung für Bauen und Wohnen und dem FUTURIUM angeboten wurde. Im Park des Theaters und um die Parkaue herum entstanden verschiedene Orte, an denen Schulklassen, Familien und Anwohner*innen etwas über aktuelle Themen heutiger Stadtentwicklung erfahren konnten. Den Theatermachern war es ein Anliegen, möglichst viele für Chancen und Herausforderungen städtischen Lebens in den kommenden Jahrzehnten zu sensibilisieren.

Urbanizers boten zunächst eine Stadtexpedition an, damit die Schüler*innen unterschiedliche Blickwinkel auf ihre urbane Umgebung erproben konnten. Das gesammelte Material floss in die Erarbeitung von drei utopischen Stadtmodellen ein, die in Kleingruppen entstanden. Die Ergebnisse sorgten für angeregte Diskussionen beim abschließenden Ausstellungstag, an dem alle Teams ihre Visionen präsentierten.

Auftraggeber: Theater an der Parkaue – Junges Staatstheater Berlin in Berlin-Lichtenberg
Laufzeit: 20–24. Mai 2019
Zielgruppe: Schüler*innen verschiedener Berliner Gymnasien

Unsere Leistungen

  • Konzeption eines City Labs für Schüleri*innen der 8. Klasse
  • Recherche geeigneter medialer Tools
  • Expeditionsplanung
  • Anleitung der Schüler*innen beim Bau ihrer Modelle
  • Unterstützung der Abschlusspräsentation