Innenentwicklung hat Vorrang vor Außenentwicklung – diesem Grundsatz mag wohl kaum einer widersprechen. Schließlich ist Innenentwicklung ein zentraler Ansatzpunkt für nachhaltige Städte. Aber die Praxis sieht vielerorts immer noch anders aus – nicht nur aber auch in kleineren Städten und Gemeinden.
In einem Forschungsprojekt geht Urbanizers in Kooperation mit der TU Kaiserlautern der Frage nach, mit welchen Strategien die Innenentwicklung in schrumpfenden und sich stabilisierenden Kleinstädten gezielt gestärkt werden kann, um diese als lebendige und nutzungsgemischte Wohn- und Versorgungsstandorte zu erhalten.
Dabei gehen wir von einer Eigenlogik der Kleinstadt aus. Gerade unter der Zielstellung „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ ist das spezifisch Kleinstädtische ernst zu nehmen und Innenentwicklung an endogene Potenziale der Kleinstadt anzuknüpfen.
Die Ergebnisse des Forschungsprojekts sollen in einer Arbeitshilfe aufbereitet werden, die kommunalen Praktikern vielfältige Anregungen und Hilfestellung dabei gibt, „ihre“ Strategie der Innenentwicklung zu formulieren und umzusetzen.

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Bundesministerium des Inneren (BMI)

Kooperationspartner: Technische Universität Kaiserslautern, Fachgebiet Stadtumbau und Ortserneuerung

Laufzeit: seit Januar 2018

Zielgruppe: Kommunen, Fachöffentlichkeit

Unsere Leistungen
Bestandsaufnahme
Fallstudienanalyse und diskursive Ortsbegehungen
Expertenworkshop
Ergebnistransfer: Arbeitshilfe