Innenentwicklung hat Vorrang vor Außenentwicklung – diesem Grundsatz mag wohl kaum einer widersprechen. Schließlich ist Innenentwicklung ein zentraler Ansatzpunkt für nachhaltige Städte. Aber die Praxis sieht vielerorts immer noch anders aus – nicht nur aber auch in kleineren Städten und Gemeinden.

In einem Forschungsprojekt beschäftigte sich Urbanizers in Kooperation mit der TU Kaiserlautern mit Strategien der Innenentwicklung. Konkret ging es um die Frage, wie die Innenentwicklung in schrumpfenden und sich stabilisierenden Kleinstädten gezielt gestärkt werden kann. Das Ziel der Strategien ist der Erhalt dieser als lebendige und nutzungsgemischte Wohn- und Versorgungsstandorte.

Bei diesem Vorhaben gingen wir von einer Eigenlogik der Kleinstadt aus. Gerade unter der Zielstellung „Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse“ ist das spezifisch Kleinstädtische ernst zu nehmen und Innenentwicklung an endogene Potenziale der Kleinstadt anzuknüpfen.

Die Ergebnisse des Forschungsprojekts wurden in einer Arbeitshilfe aufbereitet. Diese soll den kommunalen Praktiker*innen vielfältige Anregungen und Hilfestellung dabei geben, „ihre“ Strategie der Innenentwicklung zu formulieren und umzusetzen.

Erkenntnisse des Projekts werden in andere Projekte der Kleinstadtforschung weitergetragen. So zum Beispiel in das Projekt "Pilotphase Kleinstadtakademie".

 

Auftraggeber: Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR), Bundesministerium des Inneren (BMI)
Kooperationspartner: Technische Universität Kaiserslautern, Fachgebiet Stadtumbau und Ortserneuerung
Laufzeit: Januar 2018 - Februar 2020
Zielgruppe: Kommunen, Fachöffentlichkeit