Weltverbrauchertag

Die Kaffeemaschine ist die zentrale Anlaufstelle in unserem Büro. Keine halbe Stunde ohne das vertraute Mahlwerkgeräusch in unseren Ohren.

Heute ist Weltverbrauchertag. Grund genug, um sich Gedanken zu machen, wie Kaffee, Konsum und Stadt in einen Zusammenhang passen. Was wir konsumieren, hat Konsequenzen. Für uns selbst, für unsere Mitmenschen und für unsere Umwelt. Kaffee macht Spaß und ist entgegen landläufiger Meinung auch nicht gesundheitsschädlich. Wir bei Urbanizers lieben ihn.

Dass der Kaffeeanbau und -vertrieb diverse Konsequenzen für die Umwelt im Ursprungsland, für die Plantagenarbeiter und für die Endpreise hat, liegt auf der Hand. Nicht aus schlechtem Gewissen, sondern aus Überzeugung gibt es bei uns nur noch fair gehandelte Bohnen.

Hier im Büro gibt es genügend Tassen und Pötte für Mitarbeitende und Gäste. Aber was prägt nicht nur in Berlin das Stadtbild? Menschen mit Einweg-Kaffeebechern. Auch von uns kamen sicherlich so einige der 170 Millionen Wegwerfbecher, die jährlich im Berliner Müll landen.

Für die Ästhetik des Stadtbildes vielleicht nur ein kleines Problem, für die Umwelt ein ziemlich großes. Ein Wegwerfkaffeebecher hat mehrere Materialschichten, was die Mülltrennung erschwert. Unter anderem enthalten sie Plastik, was sich in den Meeren bis in alle Ewigkeit ablagert.

Am Weltverbrauchertag fangen wir deshalb an, ein bisschen weniger Welt zu verbrauchen. Und ziehen den Umstieg auf Mehrwegbecher konsequent durch.