Veranstaltung

Rückblick: Symposium „Demokratie gestalten!“

Das Bundesprogramm fördert seit 2014 Projekte mit nationaler und internationaler Bedeutung, die Impulse für den Städtebau setzen. Seit 2020 unterstützen wir die fachliche Begleitung, bei der wir unter anderem Vernetzungsveranstaltungen konzipieren und durchführen. Am 2. und 3. Dezember fand das Symposium „Demokratie gestalten!“ im DAZ - Deutschen Architekturzentrum in Berlin statt.

Rund 100 Teilnehmende folgten der Einladung des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen und des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung und fanden sich zusammen, um über die Gestaltungsmöglichkeiten von Demokratie im Städtebau und in der Architektur zu diskutieren. Grundlage der Veranstaltung bildete unter anderem die im letzten Jahr veröffentlichte Publikation „Demokratie gestalten!“.

Eröffnet  wurde die Veranstaltung durch ein Grußwort von Sabine Poschmann, Parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, sowie einer Begrüßung von Alexander Pötzsch, Präsident des Bundes Deutscher Architektinnen und Architekten BDA. Beide betonten: es braucht öffentliche Räume der Begegnung und Demokratie. Christian Holl zeigte in seiner Keynote: Demokratie muss im Alltag stattfinden und dem Alltag dabei mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden. Denn „Demokratie ist immer im Werden“. Gabriele Kautz (BMWSB) und Lars-Christian Uhlig (BBSR) verdeutlichten anschließend: „Demokratie ist nicht selbstverständlich“, weshalb es Schwerpunkt des letzten Förderaufrufs der NPS wurde.

Durch verschiedene Konstellationen an Podiumsdiskussionen und vier Themenstationen wurde deutlich: Es braucht Räume zum Mitgestalten, Begegnen, Erinnern aber auch zur Stärkung der Zugehörigkeit. Dabei wird Demokratie erlebbar gemacht. Thematisiert wurde dabei, wie Planende und Gestaltende dabei unterstützen und durch ihre Projekte Impulse und Anreize für weitere Projekte und Akteur:innen setzen können.

Eines unserer persönlichen Highlights war die Vorstellung der neuen Publikation „Nationale Projekte des Städtebaus. Bundesprogramm 2014-2024“. Neben Steckbriefen zu allen Nationalen Projekten des Städtebaus ergänzen ausgewählte Stichworte die Schwerpunkte und Besonderheiten des Programms.

Am zweiten Tag fanden Exkursionen zu drei Nationalen Projekten des Städtebaus statt: zum Tower THF auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof, zum Olympischen Dorf der Sommerspiele 1936 in Wustermark und zum historischen Bogensee-Areal in Wandlitz.

Das Symposium stärkte das Netzwerk. Ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

– Hannah Scherreiks, 12.12.2025


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